Vom Eigenleben der Klänge. Trailer

Ein Film von Leonie Klein. Produktion des Instituts für Musikjournalismus an der Hochschule für Musik Karlsruhe, 2019

Das Schlagzeug bringt eine unglaubliche Vielfalt an Klängen und Geräuschen mit sich, die besonders in der zeitgenössischen Musik zur Geltung kommen. Der Komponist Nicolaus A. Huber und die Schlagzeuger Isao Nakamura und Thomas Höfs zeigen, welche Sensibilität wir beim Hören von Klängen entwickeln können. Sie entdecken Eigenschaften von Schlagzeugklängen, die genau das hörbar machen, was die zeitgenössische Musik ausmacht: Die Lebendigkeit von Klängen.

„Speaking Drums“ mit Peter Eötvös an der HfM Karlsruhe

© Renate Austen

Badische Neuste Nachrichten 25.11.2019

Letzte Werke und eine Prise Humor

„Perkussionistin Klein mit phänomenaler Leistung“

Speaking Drums mit der phänomenalen Perkussionistin Leonie Klein von der Musikhochschule zeigt eine ganz andere, durchaus humorvolle Seite des Komponisten – nicht nur, wenn im Orchester plötzlich Bernstein-Anklänge durchzubrechen scheinen. Der ritualhafte, klanglich ungemein variable Percussions-Part fordert von der Solistin zudem Sprechgesang nach Texten von Sandor Weöres. Vom Komponisten fordernd geleitet, bildet das Orchesterspiel eine Folie für die Aktionen der Solistin, die ihre Trommeln gar zum „Sprechen“ bringt. Das für Martin Grubinger komponierte Stück hat auch eine hohen „Show-Wert“, was von Leonie Klein mit größter Intensität und hörbarem Vergnügen ausgekostet wird. Wobei ihr die rhythmisierten Nonsens-Gedichte von Weöres gleichsam zu musikalischen Material werden. Eötvös gibt hier trotz strenger Konstruktion der Solistin interpretatorisch großen Freiraum, die diese stets zu nutzen weiß.“

musica nova

1. Mai 2019, ab 22.00 Uhr, Freies Radio Stuttgart

Leonie Klein „Gathering Thunders“

Die Schlagzeugerin hat für ihre Solo – CD perkussive Musik aus den unterschiedlichsten Epochen der Neuen Musik eingespielt, sowohl im Instrumentarium als auch in der Spielweise, aber auch was die kompositorische oder die interpretatorische Gestaltung betrifft. Eine Sendung von Günther Bajtl.

Das FRS ist über Antenne auf 99.2 MHz und im Kabel auf 102,1 MHz und auch als Livestream im Internet zu empfangen.

https://www.freies-radio.de/sendungsdetails/201905012200